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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Gil Immobilien gelten für eine vielzahl von Verträgen gem. § 305 BGB. Einzelne Vertragsabsprachen wie beispielsweise die Höhe der Maklerprovision usw. sind den einzelnen, individuellen Maklerverträgen mit Immobilienverkäufern und

Immobilieninteressenten zu entnehmen.

I. Gegenstand der Maklerverträge

( 1 )   Ve r t r ä g e   z w i s c h e n   G i l   I m m o b i l i e n   u n d Immobilienverkäufern  zielen  darauf  ab,  einen  Kaufvertrag gem. § 433 BGB oder einen Mietvertrag gem. § 535 BGB mit Immobilieninteressenten abzuschließen. Anlässlich des Verkaufs   beauftragt   der   Kunde   den   Makler   mit   dem Nachweis entsprechender Objekte und Verkäufer oder mit der Vermittlung eines Kaufvertragsabschlusses.

( 2 )   Ve r t r ä g e   z w i s c h e n   G i l   I m m o b i l i e n   u n d

Immobilieninteressenten  haben  zum  Ziel  eine  Vermittlung zwischen  Immobilienverkäufer  und  Immobilieninteressent zu bewerkstelligen. Gil Immobilien sucht (Suchauftrag) für den   Immobilieninteressenten   geeignete   Immobilien. Angestrebt wird der Abschluss eines Kaufvertrags (§ 433 BGB) / Mietvertrags (§ 535 BGB).

(3)  Die  Preisvorstellung  für  das  Auftragsobjekt  liegt  in einem Preisbereich (mit einer variablen von 15%), welcher individuell im Maklervertrag vereinbart wird. Übersteigt ein Objekt 10 % der vereinbarten Preisvorstellung, so gilt das vorgestellte  Objekt  nur  nach  Genehmigung  durch  den Kunden als auftragsgemäß.

(4)   Der   Auftraggeber   verpflichtet   sich,   die   beigefügte Widerrufsbelehrung  zu  lesen.  Falls  der Auftraggeber  den Beginn   der   Maklertätigkeit   bereits   vor   Ablauf   der gesetzlichen   Widerrufspflicht   wünscht,   so   verliert   der Auftraggeber  den  Anspruch  auf  die  Widerrufsfrist.  Dem Auftraggeber   ist   bekannt,   dass   er   bei   vollständiger Vertragserfüllung  durch  den  Makler  sein  Widerrufsrecht verliert.

II. Rechte und Pflichten des Maklers

(1)  Dem  Kunden  dürfen  durch  die  Einschaltung  weiterer Makler  keine  weiteren  Kosten  oder  andere  belastenden Verpflichtungen entstehen.

(2)  Der  Makler  ist  berechtigt,  auch  für  den  Verkäufer entgeltlich tätig zu werden, wenn er diese Tätigkeit auf den Nachweis beschränkt. Voraussetzung ist jedoch, dass der Makler   den   Kunden   zuvor   schriftlich   informiert.   Jede Doppeltätigkeit   verpflichtet   den   Makler   zu   strenger

Unparteilichkeit.

"(3)  Der  Makler  verpflichtet  sich,  den  Kunden  über  alle Umstände  unverzüglich  in  Kenntnis  zu  setzen,  die  für dessen Kaufentscheidung von Bedeutung sein können. Er wird  den  Kunden  in  regelmäßigen  Abständen  über  den Stand   seiner   Bemühungen   unterrichten.   Zu   eigenen Nachforschungen   ist   er   verpflichtet,   sofern   deren Bedeutung   und   Erforderlichkeit   offensichtlich   sind.   In anderen  Fällen  ist  er  hierzu  jedoch  nur  dann  verpflichtet, wenn dies separat vereinbart ist.

(4)  Der  Makler  verpflichtet  sich,  diesen  Maklervertrag  mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns durchzuführen. Er haftet für Vorsatz und Fahrlässigkeit.

(5)   Der   Makler   verpflichtet   sich,   hinsichtlich   der   im

Rahmen   dieses   Maklervertrages   erlangten   Kenntnisse über den Käufer Verschwiegenheit zu bewahren.

III. Rechte und Pflichten des Kunden/Auftraggebers

(1)  Der  Kunde  ist  berechtigt  weitere  Makler  mit  dem Nachweis   bzw.   Vermittlung   einer   Erwerbsgelegenheit eines   ähnlich   beschriebenen   Objekts   zu   beauftragen. Zudem  darf  er  sich  ohne  Einschaltung  des  Maklers  um den Abschluss eines Kaufvertrages bemühen.

(2)  Der  Kunde  hat  den  Makler  unverzüglich  über  alle

Umstände,   die   die   Durchführung   der   Maklertätigkeit berühren,   zu   informieren.   Dies   gilt   insbesondere   im Hinblick auf die Aufgabe oder Änderung der Kaufabsicht.

(3)   Der   Kunde   ist   verpflichtet,   den   Makler   vom Zustandekommen   eines   Vertrages   unverzüglich   zu benachrichtigen   und   ihm   auf   erstes   Auffordern   eine vollständige Abschrift des Vertrages zu übermitteln.

(4)  Der  Kunde  ist  verpflichtet,  alle  im  Rahmen  dieses Maklervertrages  erhaltenen  Informationen  vertraulich  zu behandeln. Insbesondere darf er diese Informationen nicht an  Dritte  weitergeben.  Verstößt  der  Kunde  gegen  diese Verschwiegenheitspflicht  und  schließt  daraufhin  der  von ihm informierte Dritte einen Vertrag über das vom Makler nachgewiesene   Objekt,   so   schuldet   der   Kunde   die Provision,  als  ob  er  diesen  Vertrag  selbst  geschlossen

hätte.

IV. Maklerprovision

(1)   Der   Kunde   verpflichtet   sich,   an   den   Makler   eine Provision   zu   zahlen,   welche   sich   in   der   Höhe   der individuellen,   schriftlichen   Vertragsabsprache   des Maklervertrags  bemisst.  Die  Provision  bemisst  sich  an einer  Prozentzahl  des  Gesamtkaufpreises  zuzüglich  der gesetzlichen  Umsatzsteuer.  Die  Provision  errechnet  sich aus dem Kaufpreis zuzüglich etwaiger weiterer Leistungen des Kunden an den Verkäufer. Voraussetzung ist, dass die Leistungen dem Verkäufer zufließen (wie z. B. Übernahme von Grundbuchlasten, Ablöse für Einrichtungen etc.). Der Provisionsanspruch   des   Maklers   wird   durch   eine nachträgliche Minderung des Kaufpreises nicht berührt.

(2)  Mit  Abschluss  des  voll  wirksamen  Kaufvertrages  mit dem   vom   Makler   nachgewiesenen   oder   vermittelten Vertragspartner  ist  der  Provisionsanspruch  des  Maklers fällig.   Dies   gilt   auch   dann,   wenn   der  Abschluss   des Kaufvertrages erst nach Beendigung des Maklervertrages, aber auf Grund der Tätigkeit des Maklers zustande kommt.

(3) Als provisionsbegründender Hauptvertrag gilt auch der

Kauf  eines  ideellen  oder  realen  Anteils  am  Grundstück oder  die  Einräumung  von  Erbbaurechten  und  Ähnlichem sowie  die  Einräumung  von  Gesellschaftsrechten,  wenn dies   dem   in   §   1   der   Maklerverträge   mit   Suchauftrag genannten   Zweck   wirtschaftlich   entspricht.   Als provisionsbegründender   Hauptvertrag   gilt   auch   der Vertragsschluss   durch   eine   natürliche   oder   juristische Person,   die   zum   Kunden   in   enger   oder   dauerhafter rechtlicher oder persönlichen Verbindung steht.

(4) Der Provisionsanspruch ist auch fällig, wenn der Kunde aufgrund   der   Tätigkeit   des   Maklers   im   Wege   der

Zwangsversteigerung ein Objekt erwirbt.

V. Vertragslaufzeit und Kündigung

(1)  Der  Maklervertrag  wird  zu  einem,  im  Maklervertrag, festgelegten   Datum   abgeschlossen.   Der   Maklervertrag verlängert  sich  um  eine  individuell  vereinbarte  Zeit  (im Maklervertrag),  insofern  er  nicht  von  einer  Vertragspartei unter  Einhaltung  einer  Kündigungsfrist  von  einem  Monat gekündigt wird.

(2)   Das   Recht   zur   außerordentlichen   Kündigung   aus wichtigem Grund wird hiervon nicht berührt. Ein wichtiger Grund  liegt  insbesondere  vor,  wenn  eine  der  Parteien gegen ihre durch diesen Vertrag festgelegten Rechte und Pflichten   verstößt   oder   wenn   auf   andere   Weise   das Vertrauen   in   das   Vertragsverhältnis   nachhaltig   gestört wurde  und  ein  Festhalten  an  dem  Vertrag  nicht  mehr zumutbar ist.

(3) Die Kündigung hat in Textform zu erfolgen.

VI. Datenschutz

(1)  Der  Makler  hat  bei  Erhebung  und  Verarbeitung  von Daten   des   Auftraggebers   die   Bestimmungen   der Datenschutzgrundverordnung   (DSGVO)   und   des Bundesdatenschutzgesetzes (BSDG) zu beachten. Die als Anlage   3   dieser   Allgemeinen   Geschäftsbedingungen beigefügte   Datenschutzerklärung   des   Maklers   ist Bestandteil dieses Maklervertrags und mit diesem fest zu verbinden.

VII. Widerrufsbelehrung

(1) Für den Fall, dass es sich bei dem Kunden um einen Verbraucher  nach  §  13  BGB  handelt  und  dieser  Vertrag entweder   außerhalb   der   Geschäftsräume   des   Maklers o d e r   i m   W e g e   d e s   F e r n a b s a t z e s   ü b e r Fernkommunikationsmittel  geschlossen  wird,  gilt  die  in Anlage  1  zu  diesen  Allgemeinen  Geschäftsbedingungen enthaltene   Widerrufsbelehrung.   Diese   Anlage   ist zwingender Bestandteil der Maklerverträge.

VIII. Vollstreckbarkeit

(1)   Der   Kunde   verpflichtet   sich   für   den   Fall   des Abschlusses  eines  Kaufvertrages,  in  den  Vertrag  eine Klausel  aufzunehmen,  wonach  er  sich  verpflichtet,  der sofortigen   Zwangsvollstreckung   in   sein   gesamtes Vermögen in Höhe der Provision wie im notariellen Vertrag angegeben, zu Gunsten des Maklers zuzustimmen.

VIV. Schlussbestimmungen

(1)  Falls  der  Kunde  Kaufmann  ist,  so  ist  zwischen  dem Kunden   und   dem   Makler   ein   Erfüllungsort   im Maklervertrag  zu  vereinbaren.  Dieser  Erfüllungsort  dient den beiderseitigen Verpflichtungen aus dem Maklervertrag und dem Gerichtsstand.

(2)   Stillschweigende,   mündliche   oder   schriftliche Nebenabreden  werden  nicht  getroffen.  Änderungen  und Ergänzungen  des  Maklervertrags  bedürfen  der  Textform. Dies gilt auch für eine Aufhebung dieser Klausel.

(3) Sollte eine Bestimmung des Maklervertrags unwirksam oder  undurchführbar  sein  oder  in  der  Zukunft  unwirksam oder   undurchführbar   werden,   so   werden   die   übrigen Regelungen dieses Vertrages davon nicht berührt. An die Stelle  der  unwirksamen  oder  undurchführbaren  Regelung verpflichten  sich  die  Parteien  schon  jetzt,  eine  wirksame Regelung  zu  vereinbaren,  die  dem  Sinn  und  Zweck  der unwirksamen  oder  undurchführbaren  Regelung  rechtlich und  wirtschaftlich  möglichst  nahekommt.  Entsprechendes gilt  für  die Ausfüllung  von  Lücken  des  Maklervertrags  für Immobilienverkäufer und Immobilieninteressenten.